Stress lass nach!

Gesund und entspannt im Arbeitsalltag


65 Teilnehmerinnen konnte Elke Steinhoff, Marketingleiterin der Volksbank im Harz eG, im Hotel Muschinsky begrüßen. Das Thema "Stress lass nach - gesund und entspannt im Arbeitsalltag" sprach offenbar besonders viele Frauen an.    

Hausherrin Kathrin Cziesla, Personalleiterin der Unternehmensgruppe Muschinsky, stellte zunächst die einzelnen Unternehmenszweige vor, zu denen die Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie, aber auch Praxen für Physio- und Ergotherapie, Podologie, die Berufsfachschulen und nicht zuletzt das Vier-Sterne-Hotel Muschinsky gehören.

Susanne Goerke, Coach für Selbst- und Zeitmanagement und Burnout-Beraterin, ließ die Teilnehmerinnen bei ihrem Impulsvortrag nicht nur zuhören: Mit Plakaten wurden die positiven und negativen Stressoren im Berufs- und Privatleben erarbeitet. Denn ja, es gibt auch positiven Stress: Das Kribbeln im Bauch bei Verliebtheit etwa. Für die meisten Frauen ist es etwas profaner: Ein verplantes Wochenende oder lieber Besuch können ebenso positiven Stress bedeuten. „Die seltenen Momente von positivem Stress bei der Arbeit sollte man genießen“, so Goerke. Und was den negativen Stress betrifft, fällt es ja nicht schwer, Beispiele zu finden: Zeitdruck bei der Arbeit, Unmut im Team, zu Hause der Haushalt, das „Kindertaxi“, "die Schwiegermutter" wurden genannt.
Doch es gibt ja auch Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken: die sieben Säulen des Stressmanagements, die Goerke vorstellte. Praktische Tipps, wie z. B. das Führen eines Glückstagebuchs oder das Basteln einer „Genussliste“, gab es auch. Die vielleicht wichtigste Säule des Stressmanagements sind aber Entspannungstechniken, etwa autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Achtsamkeitstraining.

Zwei besonders beliebte Entspannungstechniken stellten dann die Therapeutinnen vom Team Muschinsky vor, nämlich Yoga und Qi-Gong. Eine halbe Stunde lang konnten die Teilnehmerinnen eine von beiden Übungsformen selbst ausprobieren – ein Angebot, das sich niemand nehmen ließ.  Schwer war allenfalls die Entscheidung zwischen den beiden Möglichkeiten. Schließlich versprechen ja sowohl Yoga als auch Qi-Gong, zu mehr Ausgeglichenheit, Beweglichkeit, besserem Schlaf, kräftigeren Muskeln und ähnlichen Wirkungen zu verhelfen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung nicht nur durch ein feines Büfett, sondern vor allem für viele Frauen durch die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen. Und das kann ja dem Stress auch entgegenwirken.

 

4.11.2015