auf dem Bild von re.: Christine Jordan, Mathias Geile, Anne-Katrin Bergmann, Silvia Rosenberg, Walter Riester, Olaf Lesemann (Union Investment), Kersten Pilz und Vera May
Hannover. Die Kundinnen und Kunden der Volksbank im Harz eG können in allen finanziellen Fragen auf die Beratungsqualität ihres Geldinstitutes vertrauen – natürlich auch in Sachen Altersversorgung. Deshalb haben acht Kundenberaterinnen/-berater der Volksbank im Harz eG an einer nicht alltäglichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in der Pelikan-Halle in Hannover mit Walter Riester teilgenommen, von der die Kunden im Beratungsgespräch profitieren werden.
Walter Riester, von 1998 bis 2002 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung und der Mann, nachdem die staatlich geförderte Altersvorsorge – die so genannte Riester-Rente - benannt ist, engagiert sich auch als Aufsichtsrat von Union Investment für eine optimale Altersvorsorge der Bevölkerung.
Bei der Veranstaltung in Hannover schilderte Riester in ungezwungenem Ton, wie er dem damaligen Bundeskanzler seine Pläne vortrug: „Ich habe Gerhard Schröder zwei Dinge vermittelt. Erstens: Die Lebenserwartung steigt. Konnte man 1957 mit einer Rentenerwartung von zehn Jahren rechnen, sind es heute 21. Zweitens: Der Lebensstandard ist höher. Die Rentner möchten auf nichts verzichten, was sie als Erwerbstätige hatten.“
Aus Sicht des ehemaligen Bundesministers würden Rücklagen für das Alter von vielen, gerade jungen Menschen, nicht getätigt, da die Rente noch in weiter Ferne liege. Laut einer im vergangenen Jahr vom Forschungszentrum Generationsverträge der Universität Freiburg und Union Investment erstellten und als „Vorsorgeatlas Deutschland“ im September 2009 veröffentlichten Studie, funktioniere zwar das deutsche System der Altersvorsorge, werde aber noch nicht ausreichend genutzt. Riester sieht hier noch ein riesiges Potenzial: „Grundsätzlich kämen bei uns rund 32 Millionen Menschen für eine zusätzliche ergänzende Altersvorsorge in Frage.
Anschaulich erläuterte Riester in Bezug auf die Altersvorsorge, warum seitens des Staates die ergänzende Förderung geschaffen wurde, warum sie sinnvoll ist und welche gesetzlichen Fördermöglichkeiten es für das Alter gibt. Eindringlich warb er für eine Nutzung der gesetzlichen Fördermöglichkeiten im gesamten Bereich der Altersvorsorge. Gerade die Riester-Rente sei eine optimale Lösung, wenn es gelte, Versorgungslücken zu schließen.
Im Anschluss nutzten die Veranstaltungsteilnehmer die Möglichkeit zur intensiven Diskussion mit Walter Riester, der auch zu zahlreichen Einzelfragen Auskunft gab. Von der Volksbank im Harz eG waren die Mitarbeiter Anne-Kathrin Bergmann, Christine Jordan, Vera May, Silvia Rosenberg, Mathias Geile, Kersten Pilz, Uwe Reckewell und Gerald Wittenberg dabei.
Mai 2010